Stefan Sexl, als Unternehmer und Manager im Business Intelligence Umfeld seit über 25 Jahren tätig, wechselte Anfang des Jahres von „BI“ zu Marketing Automation und schließt sich dem EELOY Gründerteam an. Der gebürtige Wiener bringt umfangreiche unternehmerischer Erfahrung in Wachstumssituationen mit: Bei der MIS AG, Darmstadt und der von ihm mitgegründeten pmOne AG in München verantwortete er als Vorstand unter anderem den Bereich Marketing. Die Herausforderung, die kurze Aufmerksamkeitsspanne von Interessenten in Vertriebskontakte zu wandeln, kennt er daher von der Kundenseite bestens.

Das Gespräch mit Stefan Sexl führte Andreas Pfeil-Schulz

Stefan, Du bist mit EELOY seit den Anfängen zuerst freundschaftlich, dann als Aufsichtsrat verbunden. Was hat Dich dazu bewogen jetzt selbst operativ einzusteigen?

Stefan: Die Geschichte des Unternehmens, die ich ja seit Beginn mitverfolgen durfte, finde ich faszinierend: Wenn ein kreativer, spontaner Werbemann wie Du und ein gestandener, ordentlich strukturierter IT-Spezialist sich zusammenschließen gibt das meiner Erfahrung nach üblicherweise in erster Linie Ärger. Dass in Eurem Fall daraus ein Unternehmen mit jährlichen Wachstumsraten von über 50% und einer spürbaren Marktposition geworden ist, beeindruckt mich. Genau diese Kombination aus kreativem Kern und einer Cloud Lösung, die ich wirklich herausragend finde, fasziniert mich.

Außerdem glaube ich stark an das Zielsegment, das EELOY adressiert: Klar ist reines digitales Marketing ein Thema, das momentan extrem stark im Vordergrund steht. Aber das „EELOY Dreieck“ aus Digital, Print und Telefonie hat meiner Ansicht nach große Zukunft. Erst vor wenigen Tagen hatte ich im Vortrag eines Douglas Managers, der für das Loyalitätsprogramm verantwortlich ist, wieder gehört dass Print nach wie vor ein sehr effektives und nicht wegzudenkendes Instrument im Marketing in DACH ist. Dies deckt sich auch mit meinen langjährigen Erfahrungen aus meinem „Vorleben“: Gerade für hochwertige Produkte oder Veranstaltungen ist gut gemachtes Print ein Ausdruck von Wertschätzung von Kunden und Interessenten und wird auch als solche wahrgenommen.

 

Was ist aus Deiner Sicht der Nutzen, den EELOY seinen Kunden bringt?

Stefan: Marketing Automation, um ein strapaziertes Schlagwort zu verwenden – eben inklusive Print und Telefonie. Die Anwendung von innovativen Methoden der Personalisierung auf klassische Marketingmateralien hat meiner Ansicht nach großes Potential. Dazu kommt dass ich die Collaboration in „B2B2C“ Szenarien als große Herausforderung in der Vergangenheit erlebt habe – also um mal Deutsch zu sprechen, die Zusammenarbeit von Marken mit Ihren Handelsvertretern oder Vertriebspartnern. Dort sehe ich die große Stärke von „SEEDS“, unser Cloud Lösung. Wir können in solchen Szenarien durch die Softwareunterstützung und unsere erprobten Prozesse die Effizienz im Marketing erheblich steigern.

Stefan Sexl
Wir beschäftigen uns derzeit mit einer unglaublichen Vielfalt an neuen Ideen und Technologien.
Stefan Sexl
Partner Strategie und Vertrieb

Was machst Du bei EELOY?

Stefan: Mithelfen, EELOY groß zu machen, mit den Schwerpunkten Strategie und Vertrieb. Und Spaß an der unternehmerischen Tätigkeit haben. Natürlich bringe ich aus knapp 30 Jahren Business Intelligence und AI auch Technologiekompetenz mit, die wir für unsere Produkte nutzen wollen. Unser neues Dashboard zum Monitoring von Marketingaktionen war ein schöner Einstieg ins Thema.

 

Wo siehst Du die größten Herausforderungen für die nächsten Jahre?

Stefan: Der Markt für Marketing Automation brummt, wird von Venture Capital überschüttet und sorgt für hunderte Neugründungen, es wird unübersichtlich. Die erforderliche „Lautstärke“ für EELOY in diesem Umfeld sicherzustellen ist da sicher eine große Herausforderung. Auch bei der Technologie „on track“ zu bleiben ist aufwändig: Es gibt viel Innovation in diesem Bereich, die mit wirklichem nachhaltigen Wert zu identifizieren und von Scheininnovation zu trennen ist anstrengend, macht aber Spaß.

 

Was macht EELOY aus Deiner Sicht speziell?

Stefan: Die Leute. Ihr habt in Fulda, das ich bisher nur als ICE Bahnhof kannte ehrlicherweise, ein junges, kreatives und unglaublich motiviertes Team zusammengestellt. Wir beschäftigen uns derzeit mit einer unglaublichen Vielfalt an neuen Ideen und Technologien, bauen den Vertrieb auf, und haben daneben noch richtig anstrengende Projekte abzuwickeln. Und alle ziehen mit. Ich habe solche Phasen mit einer „Gründerstimmung“ in meiner Vergangenheit schon das eine oder andere mal miterleben dürfen: Es gibt meiner Ansicht nach keine schöneren Phasen in der Entwicklung eines Unternehmens. Und was sich so anfühlt, wird vorhersehbar erfolgreich.

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